Qualifizierung Ethikberater/in im Gesundheitswesen für Psychologinnen und Psychologen (Modul 2)

14. Jan. 2019 - 15. Jan. 2019, 10:00 bis 17:00 Uhr

In den vielfältigen Entscheidungssituationen in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, Hospize) können zwischen dem Behandlungsteam (Pflegekräfte, Ärzte, Therapeuten) und den Angehörigen oder Betreuern komplexe Fragestellungen entstehen, die häufig auch persönliche Wertvorstellungen berühren. Dabei kommt Themen wie der Fortsetzung oder dem Abbruch von Therapiemaßnahmen und der Auslegung des Patientenwillens eine besondere Bedeutung zu. Zunehmend spielen auch Wertkonflikte angesichts ökonomischer Anforderungen eine Rolle.

Im Rahmen einer Ethikberatung werden neben den medizinischen, pflegerischen und rechtlich relevanten Aspekten besonders die miteinander in Konflikt stehenden Prinzipien und Wertvorstellungen analysiert und diskutiert. Ziel ist es, nach der Maßgabe des Willens und zum Wohl des Patienten oder Bewohners, eine von allen Beteiligten getragene Empfehlung zu erarbeiten. Auf diese Weise trägt die Ethikberatung zu einer gelingenden Kommunikation zwischen den Konfliktparteien bei.

  1. Modul: 08.-09.10.2018
  2. Modul: 14.-15.01.2019
  3. Modul 02.-03.04.2019
  4. Modul: 24.-25.06.2019

Kurskosten:
165 € je Fortbildungstag bei mind. 10 Teilnehmenden ( ab 12 TN: 150 €; ab 15 TN: 132 €)

inkl. Verpflegung (Kaffee, Mittagessen und Nachmittagskaffee)

Übernachtung, Abendessen und Frühstück können auf Wunsch zum Preis von 64 € hinzugebucht werden.

Es fallen zusätzliche Kosten bei der Akademie für Ethik in der Medizin, Göttingen, in Höhe von einmalig 100 € für die Zertifizierung an.

Broschüre mit weiteren Informationen zu unserem Angebot, den Zielen, den Referenten und dem Organisatorischen der Qualifizierung „Qualifizierung Ethikberater/in im Gesundheitswesen für Psychologinnen und Psychologen“ zum Download im PDF-Format.

 

 

 

 

 

 

 

oder zur Ansicht unter:

Keine Anmeldung mehr möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Jonas Pavelka, Tel. 0621-5999 159 oder pavelka@zefog.de


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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  • Aktuelles

    Um ethische Aspekte der Gen-Schere CRISPR-Cas 9 geht es am Mittwoch, 04.07.2018, an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie der Universität Tübingen und Mitglied im Deutschen Ethikrat.  „Schnippeln im Erbgut – Pfusch oder Tusch?“ lautet die zentrale Frage.
    Die neue Ausgabe der Ludwigshafener Ethische Rundschau ist erschienen. Ein Thema darin ist die Diskussion über die Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem Ausland. Gesundheitsminister Jens Spahn sieht darin eine Möglichkeit, den Mangel von Gesundheits- und Pflegefachkräften zu beheben.
    In Dienstleistungsunternehmen, auch in Kliniken, gibt es einen erforschten Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und unternehmerischen Erfolg. Das ZEFOG hilft in einem halbtägigen Workshop Gesundheits-Check für Alltagsprozesse , dringliche Handlungsfelder vor Ort zu identifizieren und konkrete Bearbeitungsansätze zu entwickeln.
    Die Qualifizierung zum Gesprächsbegleiter_in für die gesundheitliche Vorsorgeplanung am Lebensende ist gestartet. Mehr dazu lesen Sie hier in einem Bericht in der neuen "inpuncto.", dem Magazin aus dem HPH.
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