Sprechstunde Ethik: Is egg freezing social? Möglichkeiten und Grenzen der Anlage einer Fertilitätsreserve

04. Mai. 2017, 18:00 bis 19:30 Uhr

Die großen Medien-Konzerne Apple und Facebook machten bereits vor einiger Zeit auf sich aufmerksam, als sie ihren Mitarbeiterinnen anboten, dass sie die Kosten dafür übernehmen, wenn sich ihre Angestellten Eizellen entnehmen und diese einfrieren lassen. Damit soll den Frauen ermöglicht werden, dass sie ihre Karriere nicht unterbrechen brauchen und zu einem gewünschten späteren Termin ein Kind bekommen können.

Aus ethischer Sicht wird das „egg freezing“ von den Befürwortern als weiterer großer Schritt nach der Entwicklung der Pille und als Ausdruck der reproduktiven Autonomie gepriesen. Kritiker melden aber auch Bedenken an, da sie u. a. eine veränderte Familienstruktur fürchten.
Dr. Claudia Bozzaro wird das Verfahren vorstellen und mit uns über die ethischen Fragestellungen ins Gespräch kommen.

Eingeladen sind besonders Ethikberaterinnen und Ethikberater, Pflegende, soziale und pastorale Dienste sowie Ärztinnen und Ärzte und hauptberuflich Interessierte aus den perinatalen und pädiatrischen Stationen, der Geburtshilfe, der Reproduktionsmedizin, sowie Interessierte aus der Gesellschaft.

Gast: Dr. Claudia Bozzaro, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Eintritt frei.
Anmeldung aus organisatorischen Gründen bis zum 20.04.2017 erbeten.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Anmeldung

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    Um ethische Aspekte der Gen-Schere CRISPR-Cas 9 geht es am Mittwoch, 04.07.2018, an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie der Universität Tübingen und Mitglied im Deutschen Ethikrat.  „Schnippeln im Erbgut – Pfusch oder Tusch?“ lautet die zentrale Frage.
    Die neue Ausgabe der Ludwigshafener Ethische Rundschau ist erschienen. Ein Thema darin ist die Diskussion über die Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem Ausland. Gesundheitsminister Jens Spahn sieht darin eine Möglichkeit, den Mangel von Gesundheits- und Pflegefachkräften zu beheben.
    In Dienstleistungsunternehmen, auch in Kliniken, gibt es einen erforschten Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und unternehmerischen Erfolg. Das ZEFOG hilft in einem halbtägigen Workshop Gesundheits-Check für Alltagsprozesse , dringliche Handlungsfelder vor Ort zu identifizieren und konkrete Bearbeitungsansätze zu entwickeln.
    Die Qualifizierung zum Gesprächsbegleiter_in für die gesundheitliche Vorsorgeplanung am Lebensende ist gestartet. Mehr dazu lesen Sie hier in einem Bericht in der neuen "inpuncto.", dem Magazin aus dem HPH.
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