Das nächste Thema: "Wie Kinder Verluste erleben" am 6. Mai

Reihe “Im Angesicht der Ewigkeit” – ein zusätzlicher Vortrag im Juni

Derzeit läuft die im Heinrich Pesch Haus eine Neuauflage der Veranstaltungsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“. Von Februar bis Mai 2021 befassen sich die Ärztliche Leiterin des Kinderpalliativdienstes Rhein-Neckar Dr. Daniela Klose, Pastoralreferent Gerrit Schütt, die Leiterin des Bildungswerks Hospiz Elias Miriam Ohl, Palliativpsychologe Jan Gramm, die Kinder- und Familientrauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers und Trauerbegleiterin Gabi Kettenhofen mit verschiedenen Aspekten des Lebensendes. Alle Veranstaltungen finden als Online-Veranstaltungen statt-

Die Vortragsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ zwischen November 2019 und Juni 2020 hatte eine große Resonanz und zeigte, wie groß das Interesse der Menschen am Thema Vergänglichkeit, Sterben und Tod ist. Und es waren nicht nur ältere Menschen, die sich damit auseinandersetzen wollten, auch Jüngere, Gesunde und Kranke. Aus diesem Grund setzt das Heinrich Pesch Haus die Vortragsreihe fort – wegen der Corona-Pandemie etwas später als geplant. Nach den Vorträgen ist Zeit für Austausch und Diskussion.

Wie Kinder Verluste erleben

Am Donnerstag, 6. Mai, referiert Stephanie Witt-Loers um 19 Uhr über “Wie Kinder Verlust erleben und wie wir sie hilfreich begleiten können”. Die Kinder- und Familientrauerbegleiterin und Buchautorin weiß: “Kinder trauern wie Erwachsene so schwer, so lang, aber anders“. Da in der Kindheit erfahrene Verluste und deren Bewältigung Einfluss auf die weitere Entwicklung und Bindungsfähigkeit des Kindes haben, ist es wichtig, Kinder mit dem Erlebten nicht alleine zu lassen und sie einfühlsam zu unterstützen. Denn nur wenn wir erlauben, dass unsere Kinder Verluste und endgültige Abschiede durchleben dürfen, helfen wir ihnen, daran zu reifen und zu wachsen.

Der Vortrag soll Informationen über Trauerprozesse von Kindern geben, durch Beispiele aus der Praxis der erfahrenen Trauerbegleiterin Unsicherheiten verringern und Ideen aufzeigen, die einen hilfreichen Umgang mit trauernden Kindern in ihren Alltagsbezügen führen kann. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierte, auch an Erzieherinnen, Lehrerinnen und andere Menschen, die im außerfamilären Kontext auf trauernde Kinder treffen.

Zusätzlicher Termin: Sterben ohne Abschied

Am Dienstag, 15. Juni, greift Trauerbegleiterin Gabi Kettenhofen um 19 Uhr das Thema “Sterben ohne Abschied” auf. Die Coronapandemie stellt Sterbende und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Die Begleitung Sterbender und die Begleitung durch die Angehörigen im Sterbeprozess wurden im vergangenen Jahr durch die Pandemieverordnungen erheblich eingeschränkt. Viele An- und Zugehörige leiden darunter, das Sie im Sterbeprozess nicht da-sein konnten, dass die Zeiten und Kontakte begrenzt waren oder dass die Nachricht des Todes sie über Telefon erreicht hat. Aber auch viele Sterbende mussten Ihren letzten Weg ungewollt alleine gehen oder in Begleitung von Menschen, die nicht zu Ihrem Beziehungssystem angehörten. Diese Verlusterfahrungen hinterlassen deutliche Spuren auf dem Trauerweg. Der Vortrag richtet sich an alle am Thema Interessierte.

Die Veranstaltungsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ wird unterstützt vom Verein der Förderer und Freunde des Heinrich Pesch Hauses.

Alle Vorträge beginnen um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.  Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter Telefon 0621 5999-175 oder per Mail an anmeldung@hph.kirche.org gebeten.

Bild: Pixabay/truthseeker08

07.10.2020

  • Aktuelles

    Im April und Mai laden wir zur vierteiligen WebTalk-Reihe "Patient Gesundheitswesen?!" ein. Die nächsten Termine sind am 28. April mit dem Vortrag von Dr. Julia Inthorn vom Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum über "Die Ökonomisierung der Krankenhäuser: Sinnvolle Strategie" und am 5. Mai. Zum Abschluss der Reihe steht die Altenpflege im Mittelpunkt. Prof. Dr. Christian Apfelbacher vom Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Uni Magdeburg geht am 5. Mai der Frage nach, ob die Altenpflege gut gewappnet für die nächste Pandemie ist. >>mehr erfahren
    Im Rahmen der Vortragsreihe "Im Angesicht der Ewigkeit" befasst sich am 6. Mai die Kinder- und Familientrauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers mit der Frage, "Wie Kinder Verluste erleben". Am 15. Juni gibt es einen zusätzlichen Vortrag - Trauerbegleiterin Gabi Kettenhofen spricht über "Sterben ohne Abschied".  >> mehr erfahren
    Zur Lage der Akademie und des Tagungshauses: Derzeit ist das Heinrich Pesch Haus aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung geschlossen. Unsere Veranstaltungen finden online statt.
    Sicher tagen auch in Zeiten von Corona: Damit Sie sich bei uns rundum sicher fühlen können, haben wir ein detailliertes Hygienekonzept für das Haus erarbeitet. Sie können es hier einsehen.
    Im September konnte der aktuelle Kurs „Ethikberater/in im Gesundheitswesen“  erfolgreich starten. Das zweite Kurs-Modul im November wurde als Online-Seminar durchgeführt. Der Vorstand der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) hat angesichts der COVID-19-Pandemie die Ausnahmeregelung, dass Grundkurse für Ethikberatung auch online stattfinden können, bis Ende 2021 verlängert.  Die Planungen für den nächsten Kurs, der im September 2021 wieder als Präsenzkurs beginnen soll, laufen bereits. Wir informieren Sie hier, sobald die neuen Termine feststehen.
    Bereits zum vierten Mal in Folge ist das Heinrich Pesch Hotel jetzt vom KodexGuide.de (Deutscher Fachverlag GmbH) als empfehlenswertes Seminarhotel für Veranstaltungen der Pharma- und Medizintechnikbranche ausgezeichnet worden. >>mehr erfahren
    Hintergründe und Berichte über unsere Fortbildungen und Veranstaltungen lesen Sie auf der Seite „Einblicke“.  
     
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