Die nächsten Themen: "Was Sterbende von uns brauchen" und "Wie Kinder Verlust erleben und wie wir sie hilfreich begleiten können"

Reihe “Im Angesicht der Ewigkeit” wird fortgesetzt

In diesem Winter wird die Vortragsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ fortgesetzt. am 27. Oktober referiert Miriam Ohl über hilfreiche Unterstützung für Sterbende. Am 26. November legt  Stephanie Witt-Loers den Fokus auf trauernde Kinder.

Am Dienstag, 27. Oktober, spricht Miriam Ohl, Krankenschwester und Leiterin des Bildungswerks Hospiz Elias, um 19 Uhr über “Was Sterbende von uns brauchen”. „Der sterbende Mensch braucht Menschen, die ihn anschauen, ihm zuhören und nicht im Leid wegsehen. Dafür müssen wir als Außenstehende unsere Scheu vor dem Tod ablegen. Sterben: das ist immer einer Mischung aus aktiv und passiv, aus selbst handeln und behandelt werden”, sagt Miriam Ohl. Die Leitrin des Bildungswerks Hospiz Elias in Ludwigshafen weiß aus langjähriger und praktischer Erfahrung, wie wir die körperlichen, psychischen, sozialen und existenziellen Nöte des Sterbenden lindern können. Der Vortrag richtet sich an pflegende Angehörige, an professionell Pflegende, an Ärztinnen und Ärzte sowie an alle am Thema Interessierte. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung, die in der Aula des HPH stattfindet.

Am Donnerstag, 26. November, referiert Stephanie Witt-Loers um 19 Uhr über “Wie Kinder Verlust erleben und wie wir sie hilfreich begleiten können”. Die Kinder- und Familientrauerbegleiterin und Buchautorin weiß: “Kinder trauern wie Erwachsene so schwer, so lang, aber anders“. Da in der Kindheit erfahrene Verluste und deren Bewältigung Einfluss auf die weitere Entwicklung und Bindungsfähigkeit des Kindes haben, ist es wichtig, Kinder mit dem Erlebten nicht alleine zu lassen und sie einfühlsam zu unterstützen. Denn nur wenn wir erlauben, dass unsere Kinder Verluste und endgültige Abschiede durchleben dürfen, helfen wir ihnen, daran zu reifen und zu wachsen.

Der Vortrag soll Informationen über Trauerprozesse von Kindern geben, durch Beispiele aus der Praxis der erfahrenen Trauerbegleiterin Unsicherheiten verringern und Ideen aufzeigen, die einen hilfreichen Umgang mit trauernden Kindern in ihren Alltagsbezügen führen kann. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierte, auch an Erzieherinnen, Lehrerinnen und andere Menschen, die im außerfamilären Kontext auf trauernde Kinder treffen. Es handelt sich um eine Hybridveranstaltung, das heißt, die Referentin wird zugeschaltet.

Kostenbeitrag: frei, Spenden erbeten

Die Veranstaltungsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ wird unterstützt vom Verein der Förderer und Freunde des Heinrich Pesch Hauses.

Bild: Pixabay/truthseeker08

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    Der nächste Vortrag in der Reihe "Im Angesicht der Ewigkeit" findet am 27. Oktober statt. Miriam Ohl, Krankenschwester und Leiterin des Bildungswerks Hospiz Elias spricht über das Thema "Was Sterbende von uns brauchen"- Fragen und Antworten zu einer verantwortungsvollen und gut informierten Nachlassregelung". Am 26. November spricht die Kinder- und Familientrauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers über das Thema "Wie Kinder Verlust erleben und wie wir sie hilfreich begleiten können". >> mehr erfahren
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