Ethikberatung in der sozialen Praxis – Follow-Up für Ethikberater*innen

11. Dez. 2018, 9:30 bis 16:30 Uhr

In Einrichtungen sozialer Praxis, wie z.B. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Unterkünften für obdachlose Menschen, Einrichtungen der Jugendhilfe oder auch der Altenhilfe als Wohn- und Lebensort von Menschen, treten ethische Fragestellungen auf, die nicht nur den medizinischen und pflegerischen Bereich betreffen.

Das Modell der Ethikberatung, das sich für die Erarbeitung ethischer Empfehlungen bei medizinischen oder pflegefachlichen Entscheidungen inzwischen bewährt hat, trifft in sozialen Arbeitsfeldern auf andere Bedingungen als z.B. in der klinischen Praxis. So sind in den genannten Einrichtungen oftmals vielfältige Gesprächs- und Beratungsformate etabliert, wie z.B. Supervisionen und Mediationen. Der Interaktion und Kommunikation als solcher kommt daher im alltäglichen sozialprofessionellen Handeln ein anderer Stellenwert zu. Die Gesprächsführung ist mitunter elementarer Bestandteil der Arbeit zwischen Fachkräften der Sozialarbeit, Psychologie, Pädagogik und den betroffenen Menschen. Die Herangehensweise, die Bearbeitung und auch die ethischen Fragestellungen selbst können sich dadurch teilweise erheblich vom klinischen Kontext unterscheiden.

Referent: Prof. Dr. Frans Vosman, Care Ethiker, Utrecht, Niederlande

Kostenbeitrag: 179 € (inkl. Verpflegung)

Anmeldung aus organisatorischen Gründen bis zum 27.11.2018 erbeten.

Mehr Informationen zum Seminarinhalt, den Metholden, der Zielgruppe und dem Organisatorischen der Veranstaltung „Ethikberatung in der sozialen Praxis“ zum Download im PDF-Format.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Kategorien


  • Aktuelles

    Auch nach Abschluss einer Qualifizierung zum / zur Ethikberater*in bedarf es der regelmäßigen Fortbildung. Am Dienstag, 11.12.2018, besteht dazu die Möglichkeit: Im Follow-up geht es um ethische Fragestellungen in Einrichtungen sozialer Praxis, wie z.B. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Unterkünften für obdachlose Menschen, Einrichtungen der Jugend- oder der Altenhilfe.
    Seit der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und  St. Vincentius-Kliniken zu den  ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe kommen regelmäßig  Führungskräfte ins Heinrich Pesch Haus. Über das Seminar „Führungsverständnis, Führungsrolle, Führungsinstrumente“ berichten wir auf der Seite „Einblicke“.
    Hintergründe und Berichte über unsere Fortbildungen und Veranstaltungen lesen Sie auf der Seite „Einblicke“.  
     
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