Gesprächsbegleiter/in für die gesundheitliche Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase (Modul 3)

10. Feb. 2020 - 11. Feb. 2020, 9:00 bis 16:30 Uhr

Zielgruppe:

Mitarbeitende aus der Pflege, Palliative-Care-Fachkräfte,  Mitarbeitende im Sozialdienst, Wohnbereichsleitungen oder Stationsleitungen in der Pflege, Ethikberater/innen, Hausärzte

*Bitte beachten Sie die nachstehenden besonderen Anforderungen an die beruflichen Voraussetzungen des Beraters/der Beraterin!

Modul 1: 25.-26.09.2019- Elemente der Gesprächsführung mit Bewohner/innen
Modul 2: 25.-26.11.2019- Ethik und Recht im Rahmen der gVP
Modul 3: 10.-11.02.2020 – Vernetzung, Qualität, Aufgabenprofil

Seminarzeiten: jeweils 1. Schulungstag – 9 bis 17 Uhr / 2. Schulungstag 9 bis 16.30 Uhr

Nähere Informationen zum Angebot, den Inhalten, den Zielen und den Referentinnen und Referenten der Qualifizierung finden Sie hier zum Download im PDF-Format.

Kosten und Infos:
165 € pro Person und pro Fortbildungstag (inkl. Verpflegung, ohne Übernachtung) bei 12 Teilnehmenden
zzgl. Kosten für Supervision in Höhe von einmalig 98 € pro Person

Übernachtung/Frühstück können, soweit Zimmer verfügbar – zum Preis von 55 € pro Nacht hinzugebucht werden, Abendessen zum Preis von 13,50 €.

Die Anmeldung verpflichtet zur Teilnahme an allen drei Modulen.  Die Rechnungsstellung erfolgt nach jeden Modul.


*Gemäß §12 der Vereinbarung über die Anforderungen der gesundheitlichen Vorausplanung nach §132 g müssen die Teilnehmenden folgende Qualifikation nachweisen:

(2) Für die Ausübung der Tätigkeit als Beraterin/als Berater im Rahmen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase sind fachliche und personale Kompetenzen und Erfahrungen notwendig. Die fachliche Kompetenz zeichnet sich insbesondere durch medizinisch-pflegerische einschließlich palliative Kenntnisse sowie Kenntnisse im Sozial- und Betreuungsrecht und psychische, soziale, ethische und kulturelle Kenntnisse im Kontext von Alter und Sterben aus.

(3) Die personale Kompetenz zeichnet sich insbesondere durch eine Gesprächsführungskompetenz und Beratungshaltung aus, die
– kooperativ,
– kommunikativ,
– selbstreflektierend,
– verantwortungsbewusst,
– respektvoll und
– empathisch ist.

(4) Die Berater verfügen über eine Grundqualifikation in Form einer abgeschlossenen Berufsausbildung als

– Gesundheits- und Krankenpfleger/in,
– Altenpfleger/in,
– Kinderkrankenpfleger/in,
– staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/anerkannter Heilerziehungspfleger,
– staatlich ankerkannte Heilpädagogin/anerkannter Heilpädagoge,
– staatlich anerkannte Erzieherin/anerkannter Erzieher
oder eine andere vergleichbare Berufsausbildung
oder
über einen einschlägigen Studienabschluss im Bereich
– der Gesundheits- und Pflegewissenschaften,
– Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften
(insbesondere als Pädagogin/Pädagoge, Heilpädagogin/Heilpädagoge, Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter, Sozialpädagogin/Sozialpädagoge, Psychologin/Psychologe, Theologin/Theologe)
und
eine dreijährige, für die gesundheitliche Versorgungsplanung einschlägige Berufserfahrung innerhalb der letzten acht Jahre, die mindestens den Umfang einer halben Stelle umfasst hat, insbesondere in einer vollstationären Pflegeeinrichtung oder einem ambulanten Pflegedienst, einem ambulanten Hospizdienst/ambulanten Kinderhospizdienst (hauptamtliche Koordinatorenkraft), einem stationären Hospiz/stationären Kinderhospiz, einem SAPV-Team, einer Palliativstation oder in einem Palliativdienst im Krankenhaus oder in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche.

(5) Als Beraterin/Berater kommen auch Ärztinnen/Ärzte mit für die gesundheitliche Versorgungsplanung einschlägiger dreijähriger Berufserfahrung in der gesundheitlichen Versorgung von schwerstkranken oder sterbenden Menschen im ambulanten oder stationären Bereich in den letzten acht Jahren in Frage.

 


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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