"Licht auf dem Weg": Führungskräfte-Entwicklungsprogramm Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

Wertvoll führen – gemeinsam und innovativ

Die Anforderungen an die Führungskräfte im Klinikum Mutterhaus Trier mit seinen drei Standorten in Mitte, Ehrang und Nord sind – wie in anderen Krankenhäusern auch – in den letzten Jahren durch die veränderten Rahmenbedingungen stetig gewachsen.

Angesichts eines erhöhten Kostendrucks, einer alternden Gesellschaft und fehlenden Fachkräften sind nicht mehr nur fachliche, sondern auch Führungsqualitäten gefragt. Nur so können Führungskräfte gemeinsam mit ihren Teams den Wandel gestalten. Es ist enorm wichtig, dass sich Mitarbeitende nicht als von Veränderungen „Betroffene“, sondern als „Beteiligte“ erleben. Denn dies hat große positive Auswirkungen auf die Motivation und die Bereitschaft, anstehende Veränderungen tatsächlich mitzutragen.

Der Prozess der Führungskräfte-Entwicklung des Klinikum Mutterhaus ist mit „Licht auf dem Weg“ überschrieben: Dieses Motto bedeutet für das Klinikum Mutterhaus nicht weniger, als sich mit einem neuen modernen Führungskräfteverständnis auf der Basis des christlichen Menschenbildes erfolgreich für die Zukunft zu rüsten.

Das im Dezember 2017 gestartete Programm soll den Führungskräften ein Instrumentarium für Selbstentwicklung und wertebasiertes Führen an die Hand geben. Die Teilnehmenden kommen aus verschiedenen Berufsgruppen, so dass ein fruchtbarer Austausch zwischen Medizin, Pflege und Verwaltung möglich wird.

Mittlerweile haben fünf Module stattgefunden. Themen waren: Das Handwerkszeug guter Führung, Identität und Wandel, Change-Management sowie Miteinander zum wirtschaftlichen Erfolg. Diese Themen sprechen die wesentlichen Herausforderungen und veränderten Rahmenbedingungen an, mit denen Führungskräfte im Gesundheitswesen aktuell konfrontiert sind.

Die Resonanz der Teilnehmenden war bisher überaus positiv. Sie lobten unter anderem die praxisbezogenen Beispiele sowie die Umsetzbarkeit der gefundenen Ansätze. Zum Gelingen der bisherigen Module trugen auch die Referenten bei, die sehr unterschiedliche Methoden einsetzen und von den Teilnehmenden als kompetent und empathisch beurteilt werden. So konnten nicht nur die Lerninhalte gut vermittelt werden, sondern es herrschte auch immer eine angenehme Atmosphäre, in der zwischen den Berufsgruppen keine Berührungsängste aufkamen.

Insgesamt ist der Prozess der Führungskräfte-Entwicklung auf drei Jahre angelegt. Vorbereitet wurde er durch den Lenkungskreis vor Ort, der das gesamte Programm begleitet und evaluiert.

Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH

Das Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH ist mit seiner mehr als 160-jährigen Tradition heute ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung an drei Standorten in der Stadt Trier mit 1.054 Betten. Als Familienkrankenhaus bietet es alle Leistungen rund um die Geburt, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – bis hin zur Geriatrie an.

Die vielfältigen Berufsgruppen arbeiten in zahlreichen zertifizierten Kompetenzzentren und einem Medizinischen Versorgungszentrum zum Wohle der ihnen anvertrauten Patienten. Mit ca. 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Klinikum Mutterhaus einer der größten Arbeitgeber der Region.

  • Aktuelles

    Der 2. rheinland-pfälzische Hospiz- und Palliativfachtag befasste sich mit dem Thema Vernetzung. Dabei wurde unter anderem die Forderung nach professioneller Koordination in der Versorgung laut. Mehr über unsere Arbeit lesen Sie auf der Seite „Einblicke“.
    Um ethische Aspekte der Gen-Schere CRISPR-Cas 9 geht es am Mittwoch, 04.07.2018, an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie der Universität Tübingen und Mitglied im Deutschen Ethikrat.  „Schnippeln im Erbgut – Pfusch oder Tusch?“ lautet die zentrale Frage.
    In Dienstleistungsunternehmen, auch in Kliniken, gibt es einen erforschten Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und unternehmerischen Erfolg. Das ZEFOG hilft in einem halbtägigen Workshop Gesundheits-Check für Alltagsprozesse , dringliche Handlungsfelder vor Ort zu identifizieren und konkrete Bearbeitungsansätze zu entwickeln.
    Die Qualifizierung zum Gesprächsbegleiter_in für die gesundheitliche Vorsorgeplanung am Lebensende ist gestartet. Mehr dazu lesen Sie hier in einem Bericht in der neuen "inpuncto.", dem Magazin aus dem HPH.  
  • Die Ludwigshafener Ethische Rundschau

    Ludwigshafener-Ethische-Rundschau Wir bringen kluge Köpfe zusammen – und Thesen und Themen auf den Punkt. Die Ludwigshafener Ethische Rundschau hält Sie bei ethischen Fragestellungen im Gesundheitssektor auf dem Laufenden. Die erste Ausgabe für 2018 ist erschienen.  Hier erfahren Sie mehr.  
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