Fortbildung zum/zur Gesprächsbegleiter*in für die gesundheitliche Vorsorgeplanung

Das Hospiz- und Palliativgesetz aus dem Jahr 2015 betont den gleichberechtigten Zugang aller Menschen zu Leistungen der palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Versorgung. Es nennt dabei ausdrücklich auch Menschen, die in Einrichtungen der Eingliederungshilfe leben. Zu den Leistungen der gesundheitlichen Versorgung am Lebensende gehören auch Beratungsleistungen zur gesundheitlichen Vorsorgeplanung am Lebensende gemäß § 132g SGB V, die explizit auch für Menschen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe vorzuhalten sind.

Denn zunehmendes Lebensalter oder chronisch fortschreitende Erkrankungen machen auch hier eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen zu Leben, schwerer Krankheit und Sterben erforderlich. Die gesundheitliche Vorsorgeplanung (gVP) greift dies durch ein auf die individuelle Situation zugeschnittenes Beratungskonzept auf. Zielsetzung ist die Stärkung der Selbstbestimmung der Betroffenen in der letzten Lebensphase.

Einrichtungen, die diese Beratungsleistung erbringen und über die Krankenkassen abrechnen wollen, müssen ihre Gesprächsbegleiter*innen entsprechend den Vorgaben der Vereinbarung nach § 132g, Abs. 3 SGB V qualifizieren. Unser Kurs erfüllt diese Anforderungen. Erkenntnisse aus der Praxis bei der Begleitung und Versorgung von Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung und/oder psychischer Beeinträchtigung am Lebensende finden im Kurs ebenfalls Berücksichtigung.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Flyer.

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